DAS KURATOREN-TEAM

DIE GASTKURATOREN DES JFBB 2017 ESTHER SCHAPIRA UND GEORG M. HAFNER

ESTHER SCHAPIRA und GEORG M. HAFNER

Bei der Programmauswahl bindet das JFBB seit vielen Jahren internationale Filmwissenschaftler, Festivalleiter und Experten zum Jüdischen Film ein. Die Festivalmacherinnen konnten in diesem Jahr Esther Schapira und Georg M. Hafner als unabhängige Kuratoren gewinnen. Esther Schapira ist vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilmerin, Kommentatorin bei den ARD-Tagesthemen und seit 2012 Abteilungsleiterin von „Politik und Gesellschaft“ beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt. Georg M. Hafner ist ebenfalls preisgekrönter Dokumentarfilmer und seit 2012 freier Publizist und Autor. Esther Schapira und Georg M. Hafner sind Träger der Buber-Rosenzweig-Medaille und haben kürzlich ihre Streitschrift „Israel ist an allem Schuld“ vorgelegt.

Für die vergangenen Ausgaben standen bereits Film- und Kulturwissenschaftler wie Prof. Régine-Mihal Friedman (Professorin emirata, Department of Cinema and Television, Tel Aviv University, Israel), Aviva Weintraub (Festivaldirektorin Jewish Filmfestival New York und Kuratorin des Jewish Museum New York), Pnina Blayer (Festivaldirektorin Internationales Filmfestival Haifa), Agnès Bensimon (Publizistin und Filmemacherin/ Brüssel und Jerusalem), Janice Plotkin (lehrt an der Stanford University, Gründerin und langjährige Kuratorin des Jewish Filmfestivals San Francisco), Isaac Zablocki (Executive Director „The Other Israel Filmfestival“) sowie Hazel Rosenstrauch (Kulturwissenschaftlerin, Schriftstellerin, Journalistin, Wien und Berlin) dem JFBB bei der Programmauswahl zur Seite.

Kurator Prof. Frank Stern

rof. Frank SternSONDERREIHE ZUM THEMA „100 JAHRE UFA“

Kurator für die in diesem Jahr geplante eigene Programmreihe anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Ufa“ ist Prof. Frank Stern, Professor für Visuelle Zeit- und Kulturgeschichte an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und einer der Leiter des Jüdischen Filmclubs Wien. Das Jüdische Filmfestival stellt in der Sonderreihe „Dem Vergessen entrissen“ exemplarisch für die vielen Filmschaffenden aller Gewerke, die nach der Machtergreifung der Nazis vertrieben, verfolgt oder ermordet wurden, einen der produktivsten jüdischen Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure dieser Zeit ins Zentrum: Emeric Pressburger. Die Hommage an Emeric Pressburger zeigt Filme aus seiner Zeit bei der Ufa, aber auch spätere Werke im Londoner Exil und aus der Nachkriegszeit.