Jury 2017

DIE FESTIVAL JURYS

In 2016 wurde die Preisvergabe neu gestaltet. So werden die Preise von drei verschiedenen Jurys vergeben. Eine Kritikerjury bestehend aus drei renommierten Journalisten vergibt den Regiepreis für den besten Spielfilm. Die radioeins Hörerjury kürt den Regisseur für den besten Dokumentarfilm. Ebenfalls neu hinzugekommen ist ein Ehrengremium, das eine besondere Empfehlung für einen deutschen Film mit jüdischer Thematik ausspricht. Im Fokus der Preisvergaben steht die Anerkennung der geleisteten Regiearbeit. Alle Jury- und Gremienmitglieder werden jährlich neu besetzt.

EHRENGREMIUM 2017 – EMPFEHLUNG EINES DEUTSCHEN FILMS MIT JÜDISCHER THEMATIK

Foto: ⓒ Jakob BoernerAdriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, lebte ab 1964 in Italien und später in Deutschland. Sie studierte Schauspiel in Berlin und New York, spielte in Film- und Fernsehproduktionen und inszeniert seit den Neunzigerjahren an Schauspiel-und Opernhäusern. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Bundesfilmpreis, den Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und den Silbernen Bären für schauspielerische Leistungen. 2012 erschien ihr Bestseller „Titos Brille“, 2014 folgte „Doitscha“, ihr hochgelobtes zweites Buch. Adriana Altaras lebt mit ihrer Familie in Berlin. (Foto: ⓒ Jakob Boerner)

ⓒ Joachim GernBirge Schade wurde in Schleswig- Holstein geboren und hat ihre Schulzeit in Bayern verbracht. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie am "Schauspiel München". Von 1994 bis 1997 war sie festes Mitglied der bremer-shakespeare-company. Seit zwanzig Jahren lebt sie in Berlin und war dort u.a. am Theater am Ku’damm und den Sophiensälen zu sehen. Außerdem spielte sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit.
Für ihre Rollen in „Delfinsommer“, „Katzenzungen“ und „Hotte im Paradies“ erhielt sie den Deutschen Fernsehpreis. (Foto ⓒ Joachim Gern)

 

 

JURY FÜR DEN BESTEN SPIELFILM

Avner Shavit arbeitet seit gut zehn Jahren als Filmjournalist und Filmwissenschaftler. In seiner Magisterarbeit an der Universität von Tel Aviv untersuchte er die Darstellung des Nahostkonflikts im amerikanischen Unterhaltungskino. Dieses Thema vertieft er seit drei Jahren in seiner Doktorarbeit an der Sorbonne III in Paris. Akademische Arbeiten über Film und Fernsehen in Israel präsentierte er an der Universität von Cambridge und der Sorbonne. Daneben schreibt er regelmäßig Filmkritiken, Festivalberichte und Interviews für Walla, Israels führendes Internetportal.

Barbara Schweizerhof, geboren in Tübingen, studierte Theaterwissenschaft, Slawistik und osteuropäische Geschichte an der FU Berlin, schreibt seit 1996 als freie Autorin über Film (u.a. für „taz“, „Spex“, „Berliner Morgenpost“) und war von 2000 bis 2007 Kulturredakteurin der Wochenzeitung „Freitag“ und arbeitet seit 2007 als Redakteurin der Monatszeitschrift „epd Film“.

Anna Wollner, geboren in Bonn, studierte Kommunikations-, Medien- und Theaterwissenschaft in Leipzig und arbeitet seit 2007 als freie Journalistin. Ihr Schwerpunkt ist Film im Radio. Unter anderem zu hören ist sie bei „Fritz“, „Radio Eins“ (beide RBB), „Deutschlandfunk Kultur“, „Deutschlandfunk Nova“, „MDR Kultur“, „MDR Sputnik“, „NDR Info“, „NDR Kultur“, „SWR3“ und „Detektor.fm“. Manchmal schreibt sie auch für die „Berliner Morgenpost“ und „kino-zeit.de“. Hauptsache es flimmert.

 

RADIO EINS HÖRERJURY

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