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ORPHANS OF THE REVOLUTION aka. YETOMEI HAMAHAPEKHA

Igal Bursztyn nimmt die Geschichte seiner eigenen Familie als Ausgangspunkt, um in seinem sehr persönlichen Dokumentarfilm über die politischen und moralischen Konzepte zu reflektieren, die Europa und den Nahen Osten im 20. Jahrhundert bestimmt haben und noch immer nachhallen. Die Spurensuche beginnt im Warschauer Pawiak-Gefängnis, in dem Bursztyns Mutter wegen illegaler kommunistischer Aktivitäten inhaftiert war und endet in einem israelischen Gefängnis im Westjordanland, in dem der Filmemacher selbst während seiner Reservistenzeit palästinensische Häftlinge bewacht hat. Dazwischen kehrt er zurück zu den Orten seiner Kindheit, nach Manchester und Polen, wo er mit seinen Eltern lebte, bevor sie 1957 nach Israel auswanderten, und spricht mit Verwandten und Freunden der Familie in Paris, Wien und Polen über die Erinnerungen der Vergangenheit. Regisseur Igal Bursztyn liefert damit in zehn Kapiteln eine bewegende und kluge Auseinandersetzung mit persönlicher und kollektiver Geschichte.

Igal Bursztyn ist ein israelischer Regisseur („The Glow“, 2002; „Out Of The Blue“, 2008), Produzent und Filmprofessor in Tel Aviv.

Screenings: 
Dienstag, 07. Juni 20:15 fsk Kino

Das Publikumsgespräch mit dem Regisseur übernimmt der künstlerische Leiter des Filmfestivals Cottbus Bernd Buder.

Credits: 

Israel 2015, Dokumentarfilm, Deutschlandpremiere
88 min, hebräisch/polnisch/englisch/deutsch mit englischen Untertiteln

Regie, Buch und Produktion: Igal Bursztyn
Kamera: Ron Katznelson, Andrzej Wojciechowski

Festivals (Auswahl): Haifa International Film Festival