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WEDDING DOLL aka. CHATONA MENIYAR

Die hübsche, lebensfrohe Hagit (Moran Rosenblatt) lebt zusammen mit ihrer Mutter Sara (Asi Levi) in einer kleinen Stadt irgendwo in der Wüste Negev. Wegen ihrer leichten geistigen Behinderung muss sich die junge Frau tagtäglich Gemeinheiten ihrer Mitmenschen gefallen lassen. Doch Hagit versucht mit großer Willensstärke und trotz einer überfürsorglichen Mutter, die ihr kaum Selbstständigkeit einräumt, ihr Leben in der Provinz zu meistern. Und sie hat große Träume – eines Tages eine Modedesignerin sein... und heiraten. Tatsächlich ist Hagit ganz besessen vom Heiraten, am liebsten designt sie Hochzeitskleider. Und es gibt auch schon einen Kandidaten dafür: Omri (Roy Assaf), der Sohn von Hagits Boss, in dessen Fabrik sie arbeitet. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Liebe, die nur allzu bald gegen große Widerstände bestehen muss. Hagits Mutter stellt sich der Sache in den Weg. Und auch Omri schreckt davor zurück, ihre Beziehung publik zu machen – aus Angst vor den Reaktionen seines Umfelds.

„Wedding Doll“ war sehr erfolgreich bei den letztjährigen Ophir Awards und anderen renommierten Filmfestivals und erlangte dadurch auch internationale Aufmerksamkeit. Im April 2016 lief der Film in den amerikanischen Kinos an.

Nitzan Gilady ist ein israelischer Dokumentarfilmer. In seinen Filmen (z.B. „Jerusalem Is Proud To Present“, 2008 und „In Satmar Custody“, 2003) setzt er sich immer wieder kritisch mit der israelischen Gesellschaft auseinander. „Wedding Doll“ ist sein erster Spielfilm.

Screenings: 
Montag, 13. Juni 19:30 Babylon Saal 1 Tickets

DAS JFBB ZEIGT IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER DEUTSCH-ISRAELISCHEN GESELLSCHAFT E.V.

Gast: Nitzan Gilady, Moderation: Shelly Kupferberg

Credits: 

Israel 2015, Spielfilm, Deutschlandpremiere
82 min, hebräisch/englisch mit englischen Untertiteln
Regie, Buch und Produktion: Nitzan Gilady
Kamera: Roey Roth
Darsteller: Asi Levi, Moran Rosenblatt, Roy Assaf, Arie Techerner

Festivals: Ophir Awards (Beste Hauptdarstellerin, Bestes Kostüm), Jerusalem Film Festival (FIPRESCI Award, Haggiag Award, Pirchi Family Award), London Film Festival