DIE KOFFER DES HERRN O.F.

13 Koffer und die Ankündigung der Anreise eines Herrn O.F. lösen in dem verschlafenen Nest Ostend eine Globalisierungsblase avant la lettre aus.

Unerwartet kommen in dem verschlafen Nest Ostend 13 Koffer mit den Initialen O.F. an und auch im Grandhotel werden 6 Zimmer reserviert. Die Ankunft des unbekannten und geheimnisvollen Gastes löst ein geschäftiges Treiben aus, das dem Städtchen ein verblüffendes Wirtschaftswunder beschert und Ostend innerhalb kürzester Zeit zu einer modernen Großstadt macht. Und Herr O.F. ? Der ist niemals angekommen, gibt es doch in Europa einen anderen Ort mit einem ähnlich klingenden Namen… In der turbulenten Komödie über eine Globalisierungsblase avant la lettre glänzen Hedy Lamarr und an ihrer Seite Peter Lorre in den ersten Rollen ihrer Filmkarrieren. (Petra Palmer)

Alexis Granowsky, als Abraham Ozark 1890 im Russischen Kaiserreich geboren, war ein russischer Theater- und Filmregisseur. Auf ein Theaterstudium in St. Petersburg, folgte ein Aufenthalt an der Theaterakademie in München und dort arbeitete er mit Max Reinhardt zusammen. Nach seinem Spielfilmdebüt 1925 in der UDSSR folgten Filme in Deutschland, Österreich, Frankreich und England. 1937 starb er in Frankreich.

Filmografie:
TARAS BULBA (1936) (englische Version: THE REBEL SON (1938)); NATASCHA (Originaltitel: LES NUITS MOSCOVITES (1934); THE MERRY MONARCH (1932/33); KÖNIG PAUSOLE (1933); DIE KOFFER DES HERRN O.F. (1931); DAS LIED VOM LEBEN (1931); JÜDISCHES GLÜCK (1925)

Screenings: 
Samstag, 30. Juni 20:00 Filmmuseum Potsdam Tickets

Einführung: Prof. Frank Stern

Credits: 

Deutschland 1931, Spielfilm, 78 Min., deutsche Originalfassung

Regie: Alexis Granowsky

Darsteller: Alfred Abel, Hedwig Kiesler (Hedy Lamarr), Peter Lorre
Drebuch: Léo Lania, Alexis Granowsky
Kamera: Reimar Kuntze, Heinrich Balasch
Musik: Karol Rathaus
Lieder: Erich Kästner