Pressemitteilung
Berlin/Potsdam, 25. Mai 2016

Noch 10 Tage bis zum Start der 22. Ausgabe des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg

  • Festivalprogramm mit vielen Highlights und Gästen aus der ganzen Welt
  • Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und der Regierende Bürgermeister Michael Müller sind Schirmherren des Festivals
  • Benjamin Sadler übernimmt Festival-Patenschaft
  • Weltpremiere der deutsch-israelischen Koproduktion „90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden“ mit Detlev Buck eröffnet JFBB 2016 am 4. Juni

In zehn Tagen, am Samstag 4. Juni startet das 22. Jüdische Filmfestival Berlin und Brandenburg (JFBB), seit mehr als zwei Jahrzehnten das größte Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland und damit das wichtigste kulturelle Event seiner Art.

Die beiden Schirmherren, Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller werden gemeinsam das JFBB im Potsdamer Hans Otto Theater feierlich eröffnen. Festivalpate ist in diesem Jahr der Schauspieler Benjamin Sadler („Schuld“, „Contergan“, „Das Jerusalem Syndrom“).

Das Festival stimmt mit der Weltpremiere der Mockumentary „90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden“, die 2015 unter der Regie von Eyal Halfon in Israel, den palästinensischen Autonomiegebieten und in Deutschland entstand, auf die Fußball-Europameisterschaft ein. Die treffsichere Politsatire über ein Fußballmatch zwischen der israelischen Nationalmannschaft und dem palästinensischen Team, das endlich Frieden in die Region bringen soll, ist wie ein Dokumentarfilm inszeniert. Vor der Kamera des fiktiven Filmteams wird der Schlamassel aufgefächert, bei dem jeder sein Fett wegbekommt: Israelis und Palästinenser ebenso wie ahnungslose Westeuropäer und der internationale Fußballverband. „90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden“ ist mit dem deutsch-israelischen Schauspielerteam Norman Issa, Moshe Ivgy und Detlev Buck prominent besetzt.

Aber auch das Festivalprogramm hat es in sich. Mit über 50 Veranstaltungen und mehr als  40 Filmen in 14 Spielstätten in Berlin und Brandenburg widmet sich das Festival so umfassend wie noch nie seiner Aufgabe, die gesamte Bandbreite des aktuellen filmischen Schaffens jüdischer Filmemacher sowie Filme über jüdische Themen abzubilden und damit die vielen Facetten des jüdischen Lebens und dessen ständigen Wandels, in Deutschland, Israel, Europa und dem Rest der Welt zu zeigen.

Festivalhighlights sind unter anderem: 

Natasha“, Regie und Buch: David Bezmozgis, Kanada 2015, engl./russ. mit engl. Untertiteln. Spielfilm Europapremiere: Ein aufregender Sommer voller Geheimnisse: Natasha erzählt die verbotene Liebe zweier russisch-jüdischer Teenager im heutigen Kanada.

Spielzeiten: 9. Juni, 19.30 Uhr im Babylon (Saal 1), 12. Juni, 20.00 Uhr im fsk Kino

Women in Sink“, (Vorführung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.), R: Iris Zaki, Großbritannien/Israel 2015, hebräisch mit deutschen Untertiteln, Doku-Kurzfilm, Berlinpremiere. Die jüdische Filmemacherin Iris Zaki heuert bei einem arabisch geführten Frauenfriseur in ihrer Heimatstadt Haifa an, um mit ihren Nachbarinnen ins Gespräch zu kommen.

Spielzeiten: 5. Juni, 18.00 Uhr im Thalia Babelsberg, 6. Juni, 20.00 Uhr im City Kino Wedding, 18. Juni, 20.00 Uhr im IL Kino, 19. Juni, 16.00 Uhr im fsk Kino

Wedding Doll“, (Vorführung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.), R: Nitzan Gllady, Israel 2015, hebr./engl. mit engl. Untertiteln, Spielfilm Deutschlandpremiere: Bewegendes Drama über eine junge, geistig leicht behinderte Frau, die von Liebe und Unabhängigkeit träumt und sich gegen ihre überbeschützende Mutter zu behaupten versucht. Der Regisseur Nitzan Gilady ist anwesend.

Spielzeiten: 13. Juni, 19.30 Uhr im Babylon Berlin

Dibbuk – Eine Hochzeit in Polen“, (Vorführung in Zusammenarbeit mit dem Filmfesttival Cottbus), R: Marcin Wrona, Polen 2015, engl./poln./jidd. mit deutschen Untertiteln, Spielfilm, Thriller/Horror: Eine Hochzeit in einem abgelegenen polnischen Landhaus wird zum Alptraum: der Bräutigam ist von einem Dybbuk besessen.

Spielzeiten: 14. Juni, 19.30 Uhr in Neues Off, 17. Juni, 18.00 Uhr im IL Kino, 18. Juni, 20.00 Uhr, im City Kino Wedding

Hummus! The Movie“, R: Oren Rosenfeld, Israel 2015, hebr./engl. mit deutschen Untertiteln, Dokumentarfilm, Deutschlandpremiere: Ein köstlicher Film über eine vielseitiges Lebensmittel und die bunte israelische Gesellschaft, der Appetit auf mehr macht! Regisseur Oren Rosenfeld, Produzent Michal Lee Saphir und die beiden Protagonisten des Films Suheila Al Hindi und Jalil Dabit werden anwesend sein.

Spielzeiten: 5. Juni, 18 Uhr im Thalia Babelsberg, 6. Juni, 20.00 Uhr im City Kino Wedding, 18. Juni 2016, 20.00 Uhr im IL Kino.

Everything is Copy“, R: Jacob Bernstein/Nick Hooker, USA 2015, engl. ohne Untertitel, Dokumentarfilm, Europapremiere: Sehr persönliches und berührendes Porträt von Jacob Bernstein über Leben und Werk seiner Mutter, der gefeierten Regisseurin und Drehbuchautorin Nora Ephron („Schlaflos in Seattle“, „Harry und Sally“). Jacob Bernstein wird zum Festival kommen.

Spielzeiten: 19. Juni, 17.30 Uhr im Filmkunst 66.

Oder die kleine und sehr persönliche Filmreihe mit Filmen mit, von und über llja Richter, jeweils mit einem Gespräch mit dem vielseitigen Künstler:

Schwarz auf Weiss“, R: Hanns Korngiebel, Deutschland 1963, die Kishon-Verfilmung aus dem Jahr 1963 in der Ilja Richter als 11-Jähriger erstmalig zu sehen war. Mit kleiner Lesung vor dem Film.

Spielzeiten: 5. Juni, 20 Uhr in den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow.

Gott und die Welt – Grenzgänge mit Ilja Richter“, R: Ravi Karmalker/Yves Schurzmann, Deutschland 2015, ein Dokumentarfilm, in dem sich Ilja Richter auf die Spuren jüdischen Lebens in Berlin begibt und sich so mit seinen eigenen jüdischen Wurzeln auseinander setzt.

Spielzeiten: 5. Juni, 17.00 Uhr im Filmkunst 66

Hotel Bogota – Eine einmalige Geschichte“, R: Ilja Richter, Deutschland 2015, in dem bekannte ehemalige Gäste des Hotels von seiner bewegten Geschichte erzählen. Ilja Richter führte Regie bei dieser Dokumentation.

Spielzeiten: 5. Juni, 17.00 Uhr im Filmkunst 66

Atomic Falafel“, R: Dror Shaul, Israel/Neuseeland, hebr./engl./farsi mit deutschen Untertiteln, Spielfilm, Berlinpremiere: Drei Teenies treiben in dieser turbulenten Kriegssatire die Militärs in den Wahnsinn und retten damit die Welt vor einem Atomkrieg. Gäste: Minu Barati, Skady Lis, Andro Steinborn.

Spielzeiten: 12. Juni, 18.00 Uhr im Babylon, 15. Juni, 19.30 Uhr im Neues Off

A Heartbeat Away“ (In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.), R: Tal Barda/Noam Pinchas, Israel 2015, engl./hebr. mit englischen Untertiteln, Dokumentarfilm, Preview/work in progress: Ein israelischer Kinderkardiologe und sein Team versuchen in Tansania unter dramatischen Umständen tagtäglich das Leben herzkranker Kinder zu retten. Gäste: u.a. Tal Barda, Noam Pinchas. Mit anschließender Diskussion „Ein Leben für die Mesnchlichkeit – Ärzte im Gespräch“.

Spielzeiten: 12. Juni, 18.00 Uhr im Filmmuseum Potsdam

Und schließlich noch ein musikalisches Highlight: Ihre erste Deutschlandtournee führt die japanische Klezmer Band „Jinta-la-Mvta“ zum JFBB. Die 2004 von dem Klarinettenspieler Ôkuma Wataru und der Drummerin Kogure Miwazô gegründete Band spielt bei der Eröffnungsgala am 4. Juni, auch am 5. Juni im Konzertsaal/Szenetreff/Kino Die Wabe im Prenzlauer Berg und am 6. Juni im Brandenburgischen Theater in Brandenburg.

Weitere Informationen zum JFBB finden Sie auf www.jfbb.de
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