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Filme BRUSSELS TRANSIT

BRUSSELS TRANSIT

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Samy Szlingerbaums Essayfilm schildert in stummen Bildern die Geschichte der Ankunft seiner Familie in Brüssel, verwoben mit der Stimme seiner Mutter.

80 min. |

Buch & Regie: Samy Szlingerbaum BE 1980 Produktion: Paradies-Film, Belgien; Maryline Watelet Verleih: Cinémathèque royale de Belgique Kamera: Michel Houssiau Darsteller*innen: Helene Lapiower, Boris Lehman, Jeremy Wald, Micha Wald

Nach dem Zweiten Weltkrieg kommt die Familie des Regisseurs Samy Szlingerbaums auf dem Weg von Polen nach Costa Rica auf dem Bahnhof Bruxelles-Midi an. Was zunächst nur ein kurzer Aufenthalt sein soll, wird zur Endstation, die den Charakter des Transits nicht verliert und doch zu einem Zuhause wird. In dunklen, fast traumhaften Bildern erzählt der Regisseur aus der Perspektive seiner Mutter die Geschichte der Reise seiner Familie durch Europa. Die mit Schauspieler*innen nachgestellten stummen Bilder sind mit ihrer Stimme auf Jiddisch unterlegt und die Erinnerungen Szlingerbaums werden so verwoben mit denen seiner Mutter. Der Film schildert die Schwierigkeiten, mit denen die Familie zu kämpfen hatte – das Fehlen der Papiere, die Enge der Wohnungen und die wiederholte Konfrontation mit der eigenen Sprachlosigkeit in der Fremde, wo die eigene Sprache – das Jiddische – zur Heimat wird.

Locarno Filmfestival 1980 Berlinale –11. Internationales Forum des Jungen Films 1981

Samy Szlingerbaum (1949 -1986) wurde in Brüssel geboren. Er realisierte mehrere Kurzfilme und wirkte auch an einigen Filmen Chantal Akermans mit. BRUSSELS TRANSIT blieb sein einziger Langfilm.

Filmvorstellungen

11.09.2019

19:00
DELPHI LUX

Zu Gast: Jim Hoberman (New York)

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