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Filme EXIL SHANGHAI

EXIL SHANGHAI

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Ulrike Ottinger sucht deutsche, österreichische und russische Jüdinnen und Juden auf, die Anfang des vergangenen Jahrhunderts mit ihren Familien ins Exil nach Shanghai gingen.

275 min. |

Regie, Kamera: Ulrike Ottinger IL/DE 1997 Produktion: Ulrike Ottinger Filmproduktion, Berlin in Koproduktion mit Transfax Film Productions, Marek Rozenbaum, Tel Aviv Verleih: Arsenal – Institut für Film-und Videokunst, Berlin Musik: Originalmusik der 1920er und 1930er Jahre aus verschiedenen Archiven und der Sammlung Raymond Wolf Interviewpartner*innen: Rena Krasno (Mountain View, Kalifornien, November 1995), Rabbi Theodore Alexander und Gertrude Alexander (Danville, Kalifornien, November 1995), lnna Mink (Kentfield, Kalifornien, November 1995) Georges Spunt, 1923 -1996 (San Francisco, November 1995), Geoffrey Heller (Berkeley, Kalifornien, Dezember 1995)

Anfang des 20. Jahrhunderts war die Hafenstadt Shanghai eine blühende Metropole der Kolonialzeit. Menschen aus allen Teilen der Welt trafen sich hier und lebten nebeneinander. Es gab Zeitungen in vielen Sprachen und Geschäfte, die schon in ihren Ursprungsländern gegründet worden waren. Vor dem Hintergrund der Bilder vom Shanghai der 1990er Jahre und anhand von alten Fotos erzählen ehemalige jüdische Exilant*innen aus einer Zeit des blühenden Handels der Vorkriegszeit. Nach den Sepharden, die als kaufmännische Einwanderer nach Shanghai gelangten, kamen diejenigen, die vor den Nazis in Deutschland und den Pogromen in Osteuropa flohen. Aufgrund der japanischen Besetzung der Stadt während des Zweiten Weltkriegs mussten die dort lebenden Juden und Jüdinnen wieder fliehen und wurden später ganz von der chinesischen Regierung vertrieben. Eine Reise durch die Erzählungen und Biografien der Menschen, die in Shanghai ihre Spuren hinterlassen und eine längst vergessene Geschichte der Stadt geprägt haben.

Berlinale – 27. Internationales Forum des Jungen Films, 1997

CHAMISSOS SCHATTEN (DE 2016) UNTER SCHNEE (DE 2011) DIE KOREANISCHE HOCHZEITSTRUHE (DE/IL 2008) DORIAN GRAY IM SPIEGEL DER BOULEVARDPRESSE (DE 1984) BILDNIS EINER TRINKERIN (DE 1979) DIE BETÖRUNG DER BLAUEN MATROSEN (DE 1975) LAOKOON & SÖHNE (DE 1972/73)

Ulrike Ottinger wurde 1942 in Konstanz geboren. Nach einem Aufenthalt in Paris zog sie 1973 nach Berlin. Ihr künstlerisches Werk umfasst neben Spiel- und Dokumentarfilmen auch Fotografien, Hörspiele und Theaterinszenierungen. Sie wurde für ihre Filme mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, und ihre Fotografien wurden u.a. auf der Biennale di Venezia, der Documenta und der Berlin Biennale ausgestellt. 2011 bekam sie den Hannah-Höch-Preis der Stadt Berlin für ihr Lebenswerk.

Filmvorstellungen

14.09.2019

14:00
DELPHI LUX

Zu Gast: Petra Palmer im Gespräch mit Ulrike Ottinger

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