Filme LEVANTINE (LEVANTINIT)

LEVANTINE (LEVANTINIT)

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| 50 min. |IL 2019

Sprache: Englisch/Französisch/Hebräisch (Original) Untertitel: Englisch

„Ich bin eine typische Levantinerin: ich schätze gleichermaßen was meine mizrachische Herkunft mir gegeben hat und meinen jetzigen Platz in der westlichen Kultur. Meines Erachtens ist dieser Ansatz, der in Israel als „Levantinisierung“ bezeichnet wird, eine Bereicherung, keine Verarmung.“ Jacqueline Kahanoff, Zitat aus dem Film

Der Film folgt den Spuren der jüdischen ägyptenstämmigen Autorin Jacqueline Kahanoff (1917–1979), die über die Identität der Levantiner und Mizrachi schrieb. Sie wuchs innerhalb der bürgerlichen jüdischen Gemeinde im kosmopolitischen Kairo auf, 1940 zog sie in die USA und studierte in New York, wo sie auch zu schreiben begann. Anschließend bewegte sie sich einige Jahre in intellektuellen Kreisen von Paris, bevor sie in den 1950er nach Israel zog. Dort mit Stereotypen über arabische Juden konfrontiert, entwickelte sie ihre Idee einer Gesellschaft, die kulturelle Vielfalt begrüßt und auf gegenseitigem Respekt und Akzeptanz gründet. In Begegnungen mit ihren Freunden und führenden Intellektuellen des Mizrachi-Diskurses in Israel, zeichnet der Film ein Porträt dieser beeindruckenden Denkerin und ihres einzigartigen Blicks auf die arabisch-jüdischen Beziehungen nach.

Bonusmaterial:

Produzent von ‚The Hebrew Projects’ Yair Qedar (Israel) im Gespräch mit Filmhistorikerin Lihi Nagler (Deutschland)

Regie & Drehbuch: Rafael Balulu Produzent*innen: Yair Qedar Produktion: Yair Qedar, The Hebrews Kamera: David Adika Schnitt: Yoav Gershon

Festivals: Docaviv 2019; NY Sephardic Jewish Film Festival 2020

SUCH EYES (2011) BATMAN AT THE CHECKPOINT (2012) MY NAME IS SOLOMON HAGOS CLOSE YOUR EYES (2014) A SONG OF LOVES: R. DAVID BUZAGLO (2015)

Rafael Balulu (geb. 1981) absolvierte 2010 die Sam Spiegel Filmschule in Jerusalem und unterrichtet heute selbst Film in Tel Aviv. Als Regisseur und Drehbuchautor realisierte er 15 Kurzfilme, von den einige mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Seinen ersten Dokumentarfilm SONG OF LOVES - R. DAVID BUZAGLO widmete er dem berühmten hebräische Liturgie-Dichter Rabbi David Buzaglo, der in Marokko geboren wurde. Dieser Film gehört, ebenso wie sein jüngster Film LEVANTINE, zum renommierten ‚The Hebrews Project‘.