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Yolande Zaubermans ausgezeichneter Film über sexuellen Missbrauch in einer orthodoxen Gemeinde zeigt das Problem als globales Thema.

105 min. |

Regie: Yolande Zauberman IL/FR 2018, Berliner Premiere Produktion: Charles Gillibert for CG Cinéma (Non-Fiction, Knight + Heart, Mustang); Fabrice Bigio & Yolande Zauberman for Phobics Films Weltvertrieb: Indie Sales, Frankreich Sound: Sélim Nassib Editing: Raphaël Lefèvre

M erzählt die Geschichte von Menahem Lang, einem ehemals orthodoxen Juden aus der israelischen Stadt Bnei Barak, der nach 15 Jahren gemeinsam mit der Regisseurin Yolande Zauberman dorthin zurückkehrt. Menahem und auch andere Jungen wurden als Kinder in ihrer Gemeinde missbraucht. Das wagemutige Unterfangen, an den Ort der Täter zurückzukehren und sie zur Rede zu stellen, kommt einer Katharsis nahe und wird unweigerlich zu einer Art therapeutischer Aufarbeitung für alle Beteiligten. Wie kann man mit diesen Erlebnissen weiterleben? Ist es möglich, innerlich mit dem Erlebten abzuschließen? Yolande Zauberman gelingt es, den Opfern ihre verdiente Stimme zu geben, und sie schafft es, das Problem der Täter global zu verorten. Der Film zeigt und bekräftigt, dass nicht geschwiegen werden darf, wenn die oftmals wiederkehrende Spirale der Gewalt beendet werden soll.

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Yolande Zauberman wurde in Paris geboren und studierte Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften, bevor sie mit Amos Gitaï zusammenarbeitete. 1987 drehte sie ihren ersten Dokumentarfilm CLASSIFIED PEOPLE über die Apartheid in Südafrika, und ihr nächster Film CASTE CRIMINELLE (1990), wurde zu den Filmfestspielen in Cannes eingeladen. Sie ist eine außergewöhnliche Stimme im französischen Dokumentarfilm und wagt sich an kontroverse und sensible Themen heran.

Filmvorstellungen

11.09.2019

19:00
Hackesche Höfe Kino

Zu Gast: Peter Stefan Jungk (Paris) im Gespräch mit Yolande Zauberman (Paris)

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