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Filme MENSCHLICHES VERSAGEN

MENSCHLICHES VERSAGEN

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Michael Verhoevens Untersuchung zeigt, in welchem Ausmaß die deutsche Zivilbevölkerung vom systematischen Ausrauben der Juden in Deutschland und in den besetzten Ländern profitierte.

91 min. |

Regie: Michael Verhoeven DE 2008 Produktion: Michael Verhoeven, Sentana Filmproduktion GmbH Weltvertrieb: STUDIOCANAL GmbH Kamera: Britta Becker

Angeregt durch eine von dem Historiker Wolfgang Dreßen initiierte Ausstellung, untersucht Verhoevens Dokumentarfilm die sogenannte Arisierung im Nationalsozialismus. Der vor allem durch seine Spielfilme bekannte Regisseur (DIE WEISSE ROSE) deckt auf, wie weitreichend die Bevölkerung an der Enteignung privater Gegenstände der jüdischen Bevölkerung in Deutschland und den besetzten Ländern beteiligt war. Nicht die Gestapo, sondern Finanzbeamte drangen ab 1933 in Häuser ein und beschlagnahmten die wertvollsten Gegenstände, der Rest wurde oft in der Nachbarschaft versteigert. Gäste: Michael Verhoeven, Wolfgang Dreßen, Katrin Wuschansky In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. (Landesbüro Brandenburg) und dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

Jerusalem International Film Festival 2009 Hofer Filmtage 2008

GLÜCKSKIND (DE 2014) DIE ZWEITE HINRICHTUNG – AMERIKA UND DIE TODESSTRAFE (DE 2009-2011) VERGEBEN NICHT VERGESSEN (DE 2007/2008) DER UNBEKANNTE SOLDAT (DE 2005/2006) MUTTERS COURAGE (DE 1994/1995) DAS SCHRECKLICHE MÄDCHEN (DE 1989) DIE WEISSE ROSE (DE 1981/1982) O.K. (DE 1970)

Michael Verhoeven wurde 1938 in Berlin in eine Schauspielerfamilie geboren. Nach eigenen Rollen am Theater und im Film studierte er zunächst Medizin und praktizierte als Arzt. Seit 1966 ist er mit der Schauspielerin Senta Berger verheiratet. Er gründete mit ihr Mitte der 1960er Jahre eine Filmproduktionsfirma, produzierte Filme und führte schließlich auch Regie. Ab 1973 konzentrierte er sich vollkommen aufs Filmemachen. Immer wieder setzte er sich in seinen Filmen mit dem Dritten Reich auseinander. Mit seinem Film O.K., der den Vietnamkrieg thematisierte (1970), brachte er einen Skandal ins Rollen und setzte den Wettbewerb der Berlinale aus. Seit den 1980er Jahren produziert er vorwiegend Filme für das Fernsehen.

Filmvorstellungen

17.09.2019

19:00
Filmmuseum Potsdam

Zu Gast: Michael Verhoeven, Wolfgang Dreßen und Katrin Wuschansky

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